Formen von Schlafstörungen

Eine komplexe Angelegenheit

Wann spricht man eigentlich von einer Schlafstörung und was sind deren mögliche Ursachen? Die Beantwortung dieser Fragen ist nicht ganz einfach, denn es gibt verschiedene Formen von Schlafproblemen und die Gründe dafür können sehr vielschichtig sein.

Daher sollte sich aus meiner Sicht jeder Betroffene über die verschiedenen Arten von Schlafstörungen informieren, zumal nicht immer alle sofort als eine solche erkannt werden.

Oft sind diese Störungen sogar relativ leicht zu beheben, da diese häufig durch Ammoniak im Gehirn ausgelöst werden. Das Ammoniak kann durch die Aminosäuren Arginin, Glutamin und Ornithin neutralisiert, das Gehirn quasi entgiftet und die Schlafstörungen somit behoben werden.

Viele leiden unter Einschlafstörungen

Von Einschlafstörungen spricht man, wenn das Einschlafen länger als eine Stunde dauert. Davon sind vermutlich mehr Menschen betroffen, als man meint. Und selbst wenn der anschließende Schlaf durchaus durchgängig, tief und erholsam ist, handelt es sich bereits um eine Störung im engeren Sinne. Typische Auslöser sind wiederkehrende Gedanken, die einen nicht loslassen und bestenfalls zu einem leichten Dämmern aber nicht zu einem tiefen Schlaf in der Einschlafphase führen.

Durchschlafstörungen werden als belastend empfunden

Bei dieser Art von Störung liegt das Problem im durchgängigen Schlaf. Der oder die Betroffene wacht mehrmals während der Nacht auf und findet dann nicht, oder nur sehr schwierig,  wieder in den Schlaf. Ein erkennbarer Grund liegt häufig nicht vor. Der Schlafmangel führt meist dazu, dass der Leidende sich morgens beim Aufstehen zermürbt und erschöpft statt frisch und erholt fühlt. Ein Zustand, der auf Dauer belastet.

Schlafapnoe: Atemaussetzer während des Schlafs

Normalerweise atmet der Mensch im Schlaf „automatisch“ weiter. Das regelt das sogenannte vegetative Nervensystem. Allerdings kann es auch zu Atemstörungen während des Schlafs kommen.

Eine weitverbreitete Störung ist die sogenannte Schlafapnoe: Bei dieser Forme der Beschwerden setzt die Atmung immer wieder kurzzeitig aus. Da dem Organismus weniger Sauerstoff zugeführt wird, wacht der Leidtragende deshalb morgens häufig erschöpft auf. Er oder Sie ist unkonzentriert und fühlt sich müde. Atemstörungen haben häufig organische Ursachen. Bei Verdacht auf Schlafapnoe sollte deshalb unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Stress als Auslöser von Schlafproblemen

Unsere heutige Zeit ist sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich von einer zunehmenden Schnelllebigkeit geprägt. Stress ist die Folge. Und ist ein gewisser Pegel überschritten, gerät häufig die Psyche außer Balance. Wir sind nervös, gereizt und können abends nicht gut abschalten. Das führt von Einschlafproblemen bis hin zu massiven Schlafstörungen. Stress war übrigens neben einem Mangel an Aminosäuren auch einer der Hauptauslöser für meine Schlaflosigkeit.

Schlafwandeln ist ein gefährliches Phänomen

In Filmen wird das Phänomen des Schlafwandelns häufig verharmlost und bisweilen als lustig dargestellt. Dabei gibt es dieses Phänomen tatsächlich und ist gefährlicher als zunächst vermutet. Der Patient steht nachts auf, ohne dass er dies mitbekommt, und läuft umher. Allerdings nicht immer mit der suggerierten schlafwandlerischen Sicherheit. Und selbst wenn nachts alles gut gegangen ist, wacht er morgens übermüdet auf, ohne zu ahnen woran das liegen kann. Denn dem Betroffenen ist es meist nicht möglich, das Problem zu erkennen. Meist wird Schlafwandeln durch Angehörige festgestellt. Da eine Erkrankung des Gehirns als Ursache nicht ausgeschlossen werden kann, sollte ein Schlafwandler einen Facharzt aufsuchen.

Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus dient der Erholung

Die optimale Schlafdauer ist zwar von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige brauchen nur fünf, andere 9 Stunden Schlaf. Allen gemein ist allerdings ein erlernter regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus. Nur dann können Körper und Geist sich optimal erholen.

Ansonsten wirken sich Schlafstörungen negativ auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit aus – unabhängig von den Gründen der Schlafstoerungen.